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      Tipps für das Aufstellen von Lautsprecherboxen

       

      Wer kennt es nicht, das leidige Problem: Im HiFi-Geschäft klingt die vom Händler empfohlene ''megastarke'' Anlage astrein und in den eigenen vier Wänden produziert das hochwertige und in der Regel alles andere als billige Gerät auf einmal einen Sound wie aus der Blechdose. Tatsächlich hilft die beste High-End Stereoanlage mit den gewaltigsten Boxen nichts, wenn der Raum, in dem sie steht, nicht auf einen guten Klang ausgerichtet ist.

      Wie Sie in kleinen Räumen unter Beachtung von nur wenigen Regeln einen optimalen Sound aus einer normalen Anlage herausholen können, die den ohnehin schon knappen Platz nicht noch zusätzlich durch ihre überdimensionale Größe belastet, verraten wir Ihnen mit unseren Tipps zum guten Ton.

      1. Positionieren Sie Ihr Gerät am besten an der langen Wandseite und mit etwas Abstand zur Rückwand.

      2. Stellen Sie die Boxen nicht in die Ecken und achten Sie ebenfalls auf Abstand zur Wand.

      3. In einem kleinen Raum genügen kleine Boxen.

      4. Harte, glatte Fußböden wie Parkett oder Fliesen sollten zumindest teilweise mit einem nicht zu dünnen Teppichboden abgedeckt werden.

      5. Glatte Wände reflektieren den Schall ohne ihn abzuschwächen, das kann zu unangenehmen, hallenden Klangimpressionen führen. Hängen Sie deshalb zum Beispiel Bilder auf oder platzieren Sie ein Regal in der Nähe der Boxen, welche die Schallwellen absorbieren.

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      Mikrofonrückkopplung auch Feedback bzw. Rückkopplung genannt

       

      Eigentlich ist die Sache ganz banal... in einer Musik-Anlage benutzt man Mikrofone, um leise Dinge über Lautsprecher laut wiederzugeben. Natürlich "hören" die Mikrofone auch das, was aus den Lautsprechern kommt - nehmen es auf - es wird verstärkt über die Lautsprecher wiedergegeben - die Mikros "hören" es um so besser... und unter ungünstigen Umständen kann es zu jenem gefürchteten Pfeifen oder Hupen kommen, dass jeder PA-Mensch unter der Bezeichnung "Feedback" oder Rückkopplung kennt und hasst. Feedback versaut nicht nur die Darbietung, sondern ist auch außerordentlich schädlich für Gehör und Lautsprecher. Man tut gut daran, alles zu unternehmen, was die Entstehung von Feedback verhindert. Was kann man tun: ***** Mikrofone ****** Man kann Mikrofone so konstruieren, dass sie im Nahbereich recht empfindlich, distanzierte Schallquellen aber sehr wenig aufnehmen. Solche Mikros sind dann wesentlich weniger empfindlich gegen Rückkopplung und können ggf. wesentlich lauter aufgedreht werden. Unser absoluter Favorit in dieser Hinsicht ist das beyerdynamic TG-X 61. Bei allen Vergleichstests ging dieses Vocal-Mikro immer als Sieger hervor. Zugegeben... es ist mit ca. 300,- € nicht ganz billig. ***** Lautsprecher ***** Auch durch gute Lautsprecher lässt sich in Bezug auf Rückkopplung einiges verbessern. Grundsätzlich gilt hier: Je diffuser das Schallfeld, desto weniger Rückkopplung. Hier spielt vor allem die Qualität der eingesetzten Hochtöner eine wichtige Rolle. ***** Aufbau der Anlage ***** Die Positionierung der Mikros und Lautsprecher-Boxen ist enorm wichtig. Natürlich sollten die Lautsprecher nicht direkt in die Mikrofone strahlen. Aber auch Reflektionen an Wänden bringen Ärger. Grundsätzlich gilt: Boxen und Mikros so weit wie möglich voneinander aufbauen und lieber mehr Boxen, die dann im einzelnen nicht so weit aufgedreht werden müssen. Dieser Trick, viele Boxen zu verwenden ist z.B. in Theatern oder Fernseh-Live Quizsendungen das A&O. ***** Equalizer ***** Mit Equalizern kann man die Situation etwas verbessern, in dem man die fraglichen Frequenzen, bei denen Feedback droht, im Pegel reduziert. Leider verändern sich diese Frequenzen ständig, wenn z.B. der Sänger über die Bühne rennt... aber bis zu einem gewissen Grad nutzt das schon was. Allerdings sollten gute Equalizer mit steilen Filter-Flanken und 31 Bändern eingesetzt werden. ***** Feedback-Killer ***** Hat man alles berücksichtigt und trotzdem noch zu viel Feedback, dann hilft der Einsatz von Feedback-Killern weiter. Man sollte allerdings nicht denken, dass der Einsatz solcher Geräte die Beachtung der obigen Punkte überflüssig macht. Es gibt verschiedene Konzepte, Feedback-Killer zu bauen. Delay- und Frequenzverschiebung funktionieren zwar, aber sind musikalisch völlig untauglich. Das einige Verfahren, das tatsächlich funktioniert ist der prozessorgesteuerte Einsatz von steilflankigen Notch-Filtern. Bislang waren solche Geräte sehr teuer. Aber seit kurzem gibt es hier eine sehr gute und vor allem bezahlbare Lösung: Behringer Feedback Destroyer. für ca. 180,- € mikroprozessorgesteuert analysiert das Gerät ständig nach versteckt einsetzenden Feedbacks und eliminiert diese, bevor sie zu hören sind, mit bis zu 24 Filtern. Die Sache funktioniert prima und vor allem schön ist der doch verhältnismäßig niedrige Preis.

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